Visuelle Kultur

Boulevard statt Galerie – photokina 2012 ohne “Visual Gallery”

23.01.2012

Was haben Jim Rakete, Thomas Höpker und Elliott Erwitt gemeinsam? Ihre Einzelausstellungen gehörten in den vergangenen Jahren zu den attraktivsten Anziehungspunkten der photokina, die der Fachmesse beeindruckende Besucherzahlen, weltweite Resonanz und spannende Diskussionen rund um Fotografie jenseits der Technik bescherte. Bereits seit 1950 holte L. Fritz Gruber, selbst Fotograf und leidenschaftlicher Bildersammler, als einer der Gründer der “Kölner Photo- und Kinomesse” immer wieder [...]

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Fundstück (107) – Wortwahl im Alltag

23.01.2012

“Die Maschinengewehr-Einstellung zur Fotografie, d.i. die Hoffnung, dass unter vielen Bildern ein gutes sich finden wird, hat fatale Auswirkungen auf die Fotografie. [...] Einfühlsames Interpretieren entsteht selten aus der Haltung, die auf Beute aus ist. Die gebräuchliche Redeweise ‘ein Bild nehmen’ (taking a picture) ist mehr als eine Floskel; sie steht für Ausbeutung. ‘Ein Bild [...]

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Von wegen farblos – Schwarzweiß!

23.01.2012

“Everything from portraits to landscapes can be more powerful when they’re black-and-white photos. Once you know how to recognize tonal contrast, texture, shapes, and patterns, your monotone images will be anything but monotonous.” (John Batdorff) Aus stilistischen Gründen, als Konzentrationsübung oder Mittel der ästhetischen Überhöhung von Fotografie, viele Fotografen von Ansel Adams und Yousuf Karsh über [...]

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Notizen: Senf, nichts als Senf!

22.01.2012

“Wenn dieser Job gut läuft, könnte das der Anfang einer lukrativen Zusammenarbeit sein!” Geäußert im Rahmen einer mündlichen Anfrage, mit der “Bitte” um “kostenfreie” Tätigkeit und dem Hinweis auf nicht vorhandene Etats für “ein paar Bilder”. “Unser Mitarbeiter XYZ hat auch eine Digitalkamera und kann die Bilder machen, falls Sie das nicht möchten.” Zitiert aus [...]

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Handgemachte Bilddesaster (2) – Drama in drei Akten

18.01.2012

Prolog: Drei junge Damen lassen sich von einem befreundeten Fotografen ablichten. Das Geschäftsmodell nennt sich TFP (Time for Prints); die hoffnungsvollen Jungmodelle stellen ihre Zeit dem Fotografen zur Verfügung, seine Gegenleistung sind Abzüge oder ein Datenträger mit den Bilddaten. TFP/TFCD wird von Amateuren und Profis genutzt, die gerne mit Ausrüstung, Technik und Ideen experimentieren möchten. [...]

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