Wunderbare Fundstücke gibt es in Blogs. Texte, die einen berühren, die einen inspirieren: Für die Bilder im Kopf sowieso, die aber in ihrer Art ein leichtfüßig tänzelnd wortjonglierendes Kunstwerk der Sprache sind, einen mitnehmen auf eine Reise. So, als sei man selbst dort gewesen. Vielleicht, weil manche Beschreibungen nicht nur Außensichten, sondern auch Innenwelten des Schreibenden widerspiegeln – in großer Intensität und vor allem beeindruckender Echtheit. Vielleicht auch, weil manchmal die Bildermenschen und Lichtmaler vergebens um Worte ringen, Gesehenes zu beschreiben. Meine ganz persönliche Leseempfehlung zum Wochenende: Der dreißigste Beitrag aus dem Reisebericht von Kai Voigtländer.
Inspiration (28) – Reiseberichte
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Ja, genau das denke ich auch: Außensichten plus Innenwelten des Schreibenden machen bei gut gemachten Blogs den Artikel zu mehr als einer bloßen Beschreibung des Gesehenen. Machen den speziellen Stil, die Einzigartigkeit aus.
Interessante Empfehlung. Danke.