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	<title>Kommentare zu: Lieblingsbilder (11)</title>
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		<title>Von: PJebsen</title>
		<link>http://www.heikerost.com/texte/geschichten/lieblingsbilder-11/comment-page-1/#comment-424</link>
		<dc:creator>PJebsen</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 02:54:24 +0000</pubDate>
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		<description>Der Kollege, der dieses wunderbare Foto als &quot;schamlose Entwürdigung&quot; eines Künstlers ansieht, dürfte keine Ahnung von Künstlern haben.

In einem früheren Leben war ich mal Musikjournalist und habe ab und zu mit meinen bescheidenen Mitteln Musiker auch fotografisch porträtiert.

Wenn man als FotografIn einen gewissen Draht zu Musikern aufbaut, dann empfinden diese interessante fotografische Interpretationen ihres Künstlertums als inspirierend - und nicht als entwürdigend!

Unsichere Talente würden bestimmt Anstoß daran nehmen, als Genussmensch (Cognac-Glas) und mit körperlichen Gebrechen (verkrümmte Hand) porträtiert zu werden.

Ein ganz Großer wie Michel Petrucciani dürfte eine offenherzige Porträtierung durch eine Fotokünstlerin wie Heike Rost als Kompliment angesehen haben!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kollege, der dieses wunderbare Foto als &#8220;schamlose Entwürdigung&#8221; eines Künstlers ansieht, dürfte keine Ahnung von Künstlern haben.</p>
<p>In einem früheren Leben war ich mal Musikjournalist und habe ab und zu mit meinen bescheidenen Mitteln Musiker auch fotografisch porträtiert.</p>
<p>Wenn man als FotografIn einen gewissen Draht zu Musikern aufbaut, dann empfinden diese interessante fotografische Interpretationen ihres Künstlertums als inspirierend &#8211; und nicht als entwürdigend!</p>
<p>Unsichere Talente würden bestimmt Anstoß daran nehmen, als Genussmensch (Cognac-Glas) und mit körperlichen Gebrechen (verkrümmte Hand) porträtiert zu werden.</p>
<p>Ein ganz Großer wie Michel Petrucciani dürfte eine offenherzige Porträtierung durch eine Fotokünstlerin wie Heike Rost als Kompliment angesehen haben!</p>
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		<title>Von: Heike Rost</title>
		<link>http://www.heikerost.com/texte/geschichten/lieblingsbilder-11/comment-page-1/#comment-423</link>
		<dc:creator>Heike Rost</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 11:01:38 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Guido,

die Konzertrezension war nichtsdestotrotz brillant. Mir ging&#039;s übrigens genauso - keine Bilder während des Konzerts, zugunsten von Faszination und Konzentration, die mich in eine Parallelgalaxie entführt haben. Auch nicht beim Schlußapplaus, weil die steile Perspektive von oben auf die Bühne mehr als unschön war.
Liebe Grüße!
Heike</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Guido,</p>
<p>die Konzertrezension war nichtsdestotrotz brillant. Mir ging&#8217;s übrigens genauso &#8211; keine Bilder während des Konzerts, zugunsten von Faszination und Konzentration, die mich in eine Parallelgalaxie entführt haben. Auch nicht beim Schlußapplaus, weil die steile Perspektive von oben auf die Bühne mehr als unschön war.<br />
Liebe Grüße!<br />
Heike</p>
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		<title>Von: Guido</title>
		<link>http://www.heikerost.com/texte/geschichten/lieblingsbilder-11/comment-page-1/#comment-422</link>
		<dc:creator>Guido</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 10:25:55 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Heike,

vielen Dank für die Erinnerung an diesen wunderbaren Pianisten. Vor vielen Jahren war ich als Rezensent bei einem Solokonzert und erlebte, was ich nie zuvor und nie mehr danach erlebt hatte. Ich erlebte, wie er hineinkam, sich auf den Klavierhocker schwang und zu spielen begann. Das nächste, was ich an diesem Abend bewusst wusste: Dröhnender Applaus. Petrucciani hatte mich verzaubert, ich habe alles erlebt, aber nichts (mit dem Analysten-Ohr) gehört. Der Notizzettel auf meinem Schoß: leer.

Herzlichst Guido</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Heike,</p>
<p>vielen Dank für die Erinnerung an diesen wunderbaren Pianisten. Vor vielen Jahren war ich als Rezensent bei einem Solokonzert und erlebte, was ich nie zuvor und nie mehr danach erlebt hatte. Ich erlebte, wie er hineinkam, sich auf den Klavierhocker schwang und zu spielen begann. Das nächste, was ich an diesem Abend bewusst wusste: Dröhnender Applaus. Petrucciani hatte mich verzaubert, ich habe alles erlebt, aber nichts (mit dem Analysten-Ohr) gehört. Der Notizzettel auf meinem Schoß: leer.</p>
<p>Herzlichst Guido</p>
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