Kürzlich mit einigen guten Freunden und Freundinnen abends über das Leben philosophiert. Beschlossen, eine wilde Rentnerkommune zu gründen: Ein gemeinsames Haus, nötigenfalls behinderten- und rollstuhlgerecht gebaut, mit allem nötigen Technikschnickschnack ausgestattet. Vor allem aber mit einer gemeinsam finanzierten Pflegerin in der Einliegerwohnung, die wir dann reihum zur Schnecke machen, wenn der Rotwein falsch temperiert ist, die Zigarren vertrocknet, die Tüten nicht richtig gerollt sind und die Musikanlage nicht laut genug aufgedreht ist.
Wobei dann der Splitter des Tages eindeutig eines klar macht: Die Senioren von heute sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.







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Sowas wünsche ich euch (ach, und mir, der schon mal eine Reservierungsnummer gezogen hat, natürlich auch) von Herzen. Ich habe leider nur die dumpfe Befürchtung, dass fortschreitende Demenz es schwierig machen wird, kalifornischen von australischem Rotwein zu unterscheiden, geschweige denn Rotwein von Vollmilch und die Hauptsorge weniger darin liegen dürfte, dass die Zigarren zu früh aus dem Humidor genommen wurden, sondern dass die Pflegerin nicht den Katheder- mit dem Infusionsbeutel verwechselt.
Aber träumen wird man ja noch dürfen, nichwahr…?