Fundstück (107) – Wortwahl im Alltag

von Heike Rost am 23. Januar 2012

in Mediennotizen, Visuelle Kultur, Wahn+Witz

“Die Maschinengewehr-Einstellung zur Fotografie, d.i. die Hoffnung, dass unter vielen Bildern ein gutes sich finden wird, hat fatale Auswirkungen auf die Fotografie. [...] Einfühlsames Interpretieren entsteht selten aus der Haltung, die auf Beute aus ist. Die gebräuchliche Redeweise ‘ein Bild nehmen’ (taking a picture) ist mehr als eine Floskel; sie steht für Ausbeutung. ‘Ein Bild machen’ hat eine kreative Note, die für Ausdruckskunst unabdingbar ist.” (Ansel Adams, 1943, “Ein persönliches Credo”)

… gewidmet all jenen, die Fotos von Menschen “shooten”.

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    1 Stephan Joachim Januar 23, 2012 um 13:18

    So richtig!

    2 Heike Rost Januar 23, 2012 um 13:19

    1943!!!! Und aktuell wie nie… ;)

    3 pixelboogie Januar 23, 2012 um 13:45

    sehr gut!

    4 brandus Januar 23, 2012 um 22:32

    Als ich am lesen war, dachte ich… ja 9 Bilder/sec müssen wirklich nicht sein… aber 1943 werden es nicht mal 9 Bilder/min gewesen sein.

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