August

von Heike Rost am 1. August 2010

in Momente

Der Kalender 2010 im August: Getreidefelder und sanfte Hügel bei Panker in Schleswig-Holstein – Wellen laufen in die Landschaft.

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Fundstück (44)

von Heike Rost am 31. Juli 2010

in Inspiration,Momente

Manchmal muss man einfach nur nach oben schauen …

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Jahreszeiten

von Heike Rost am 31. Juli 2010

in Momente,Texte

Die Stoppeln gemähter Felder gilben im Sonnenlicht; unter den Füßen des Wanderers knirschen sie leise, die Erde staubwirbelt trotz des Regens der letzten Tage. Spaziergänge in Rheinhessen und am Rhein: Die frische Luft nach der Sommerhitze schnuppern. Im Geruch nach Acker, nach Heu und Wiesenblumen den ziehenden Wolken zuschauen. Am Rheinufer sitzen, Muscheln zählen und dem Tuckern der Frachtschiffe lauschen.
Leise glucksend rollen träge Wellen sacht ans Ufer, tief huschen die Schwalben über dem Wasser dahin. Die Sonne steht tiefer, malt längere Schatten. Schon merklich kürzer wird jeder Tag, die Frühstunden sind frisch und kühl, manchmal nebelig. Im Kalender ist noch Sommer; das Licht aber lässt den Herbst schon leise aufschimmern.

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Denkwürdige Dialoge (03) – Besen

von Heike Rost am 31. Juli 2010

in Momente,Wahn+Witz

Nachmittäglicher Vor-Ort-Termin beim Kunden zwecks Besichtigung der Lokalitäten und Abklärung eines wesentlichen Sachverhalts: Beim eigentlichen Porträt-Termin mit Gebäude plus Firmenlogo im Hintergrund und einer Truppe Protagonisten im Vordergrund ist der Zeitgeber das große gelbe Dings am Himmel – und keinesfalls der Terminkalender des Chefs. Was gelegentlich zu skurrilen Dialogen führt:

Kunde: “Wir hätten gerne Sonnenlicht auf der Fassade und dem Firmenlogo. Termin ab 15h würde prima passen.”
Photographin: “Wie Sie gerade sehen: Um diese Zeit liegt der gewünschte Fassadenausschnitt bereits im Vollschatten. Der Termin sollte also vormittags sein.”
Kunde: “Das geht nicht – unser Chef hat erst nachmittags Zeit, also machen wir die Bilder nachmittags. Das können Sie prima mit Photoshop regeln, stellen Sie uns das doch einfach in Rechnung!”
Photographin: “Schauen Sie mir bitte mal kurz tief in die Augen? Welche Farbe sehen Sie?”
Kunde, leicht irritiert: “Grün, wieso?”
Photographin: “Stimmt. Und welche Haarfarbe?”
Kunde, noch irritierter: “Rötlich, wieso?”
Photographin: “Welchen Schluss ziehen Sie daraus?”
Kunde, völlig perplex: “?????”
Photographin: “Gelegentlich kann ich zaubern, in diesem Fall leider nicht. *Mit charmantest möglichem Lächeln, wimpernklimpernden Augenaufschlag, sanft gesäuselt mit Augenzwinkern* Heute übrigens Auto statt Besen – der ist in der Inspektion.”

Fazit: Termin verlegt – auf den sonnigen Vormittag mit genau dem entzückenden Streiflicht, das Fassade, Logo und Augen der Herrschaften auf dem Bild gleichermaßen funkeln ließ. Geht doch.

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Im Gasthof eines kleinen, beschaulichen Dorfs mitten im Bayrischen Wald. Die hausgemachten Spätzle mit Schwammerlsoße klingen verlockend. Eine neugierige Nachfrage des Gastes beim Wirt nach der Sorte der Schwammerl führt in eine valentineske Situation.

Wirt Richtung Küche: “Anna?!” Zum Gast gewandt: “Des is mei Frau… die woaß des.” Erneut Richtung Küche: “Annaaaaaaaaaaaa!!” Zum Gast: “Ja sakrafix …”, folgt Abgang Richtung Küche, um durch deren Tür erneut lautstark zu rufen. “Aaaaaaaaaaannnaaaaaaaaaaaaa! Zefix ….!” Aus der Küche schrillt es zurück: “Ha???” – “Anna, der Herr fragt, was für Schwammerl in der Soßn….?” – Noch eine Spur schriller die Auskunft der Köchin: “Jessas! Schwammerl halt.” Zurück am Tisch berichtet der Wirt: “Schwammerl sind drin.” – Gast: “Aha?!” Der Wirt beeilt sich, den Gast zu beruhigen: “Machens Eana kei Sorgn net, die kennas essan. Mir hobn die heit aa scho gessa und lebed aa no…”

(Keine Frage, woher Valentins Karl das hat. “Semmelnknödeln”…)

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